Musik-Manna
Nichts gegen Charlie Parker. Aber manchmal muss man ihn beiseite legen.
Das gelingt grandios der Band „JazzXclamation“.
Shit, selten solch eine Musik gehört, die wie ein erfrischendes
Vollbad wirkt. Ellington? Achja, bleib’ nur in der Gruft, Du ewiger
Gigant.
Die Musik von „JazzXclamation“ ist wie eine Fortschreibung
von Satie, der mit der Zukunft kopuliert. Da tropft der Saft des Sounds,
und man leckt sich die Lippen, Verzeihung, die Ohren! Ja, die ironische
Musik dieser Combo ist Manna für die Hör-Muscheln. Allerdings
nicht für jene, die an ihren Ohren verschimmelte Musik-Hüte
aufhängen.
Michael Naura
Rheinpfalz 11/2009,
Monika Portenlänger
Sonic 9-10/2009, Ulrich Steinmetzger
Jazzthetik 03/2009, Tobias
Richtsteig
Rhein-Neckar-Zeitung 03/2009, Rainer Köhl
Mannheimer
Morgen 01/2009,
Georg Spindler
Melodiva
12/2008,
Elisabeth Ok
Oberhessische Presse 02/2008,
Simon Rohling
Frankfurter Rundschau 10/2005, Gerd
Döring
Mainspitze
10/2005,
André Domes
Cadence
02/2005
Jazzpodium
(Interview) 01/2005, Carina Prange
Rondo
01/2005, Josef Engels
Stereoplay
01/2005, Ralf Dombrowski
TIP
12/2004, Wolf Kampmann
Fono
Forum 12/2004, Berthold Klostermann
Jazzpodium
12/2004, Reiner Kobe
Jazzthetik
12/2004, Angela Ballhorn
Hamburger
Morgenpost 12/2004, Gerd Bauder
Rhein-Neckar-Zeitung
12 /2004, Rainer Köhl
Jazzzeitung
11/ 2004, Antje Rößler
Jazzthing
11/2004, Martin Laurentius
Hessische/Niedersächsische
Allgemeine 11/2004, Bettina Fraschke
Darmstädter
Echo 11/2004, Hans-Dieter Vötter
Der
Tagesspiegel 10/2004, Kai Müller
Pressestimmen zu
"Psycho Potatoes" (2001)

Kathrin Lemke: Saxophon,
Flöte, Peer Neumann: Orgel, Fender Rhodes, Stephan Bleier: Kontrabass,
Timo Neumann: Schlagzeug
Darmstädter
Echo (04/2004)
Das Publikum war durch Vorschusslorbeeren mit Spannung erfüllt, es
wurde nicht enttäuscht: Die in Heidelberg geborene Bandleaderin überzeugt
durch ein unverkrampftes Verhältnis zur Musik. Unter ihren Kompositionen
finden sich scheinbar einfache Songs, deren Strukturen jedoch schnell
verfremdet und jazzmäßig variiert werden.
Rheinpfalz
(04/2004)
Eine flammende, brennende Hymnik schickt Kathrin Lemke dabei aus dem
Altsaxophon. Ein großer Ton, der wie heißes Magma aus dem Trichter
quillt. Bei aller Avanciertheit groovt und tanzt diese Musik ungemein,
kommt dieser Jazz genauso hip wie experimentell daher.
Heidenheimer
Neue Presse (04/2004)
Die Berliner Saxophonistin Kathrin Lemke macht mit ihrer Formation
„JazzXclamation“ Musik, die irgendwo zwischen experimenteller Elektronik
und Free Jazz angesiedelt ist....Mit reichlich Tempo ernteten die
vier Berliner Musiker viel Lob beim Publikum und Kathrin Lemke mit
ihren spritzigen (und subtilen) Ansagen noch mehr Lacher.
Gmünder Tagespost
(11/2003)
„ JazzXclamation“, ein seltsames Stück Musik, das sich Jazz nennt,
mit einem schier dissonanten Wegbereiter, mit einem Ansatz, frappant
doch versteckt, von Reggae, von Blues, der dann zerfließt wie warme
Butter und sich auflöst in Jazz. Das ist frech, das ist innovativ,
das die Berliner Schnauze, Ton in Ton mit Mitgefühl.
Saarbrücker
Zeitung (10/2002)
Bravourös spannt das Quartett den Bogen vom Easy-Listening-Jazz bis
zu experimentellen Tönen: Musik mit eigener Handschrift und Ausstrahlung,
die sich gegen eingefahrene Kategorien sträubt.
Jazzpodium
(07/08/2002)
Ein breites Spektrum unterschiedlicher Stilistiken und Stimmungen
steht für Offenheit, die nie in Beliebigkeit gleitet.
Jazzthing
(06-08/2002)
Die Musik überrascht durch eine unprätentiöse, stets Freiräume schaffende
Klangarchitektur mit federnden swingenden Grooves, warmen und analogen
Akkorden vom Fender Rhodes und farbenprächtigen Melodielinien.
Jazzzeitung
(03/2002)
„JazzXclamation“, da kommt einem die futuristische Akte-X-Generation
in den Sinn und auch das Booklet zerstört letzte Befürchtungen: Von
wegen Jazz und Midlifecrisis.
Rheinpfalz
(10/2001)
Alter Wein in neuen Schläuchen ist das, was "JazzXclamation" mit besonderem
Sinn für Genuss verarbeitet. Die alte Tradition im hippen Klangewand
des 21. Jahrhunderts.
Main-Spitze
(10/2001)
Experimentell und sehr unterhaltsam. Dass progressive Strukturen aber
trotzdem eingängig oder zumindest nachvollziehbar sein können, macht
das Quartett deutlich...Trotz extrem filigraner Nuancen in den Soli
verliert sich kein Musiker in technischen Spielereien. Immer bleibt
der Gesamtklang des Quartetts im Vordergrund.
Rhein-Neckar-Zeitung
(10/2001)
Sehr urban ist diese Musik, das Titelstück (der 1.Cd) erst recht,
das einer Fahrt durch eine nächtliche Großstadt gleicht, wobei die
brodelnden, blubbernden Schreie des Fender Rhodes den untergründig-schummrigen
Ton angeben.... Gesanglich inspiriert, mit gehöriger Intensität, so
treibt Kathrin Lemke die rasanten Phrasen vor sich her. Ihre Töne
biegt sie lustvoll durch, beult sie aus, erfüllt sie mit verwegen
subversivem Geist.
Mannheimer
Morgen (03/2000)
Endlich mal jemand, der sich nicht stromlinienförmig im Fahrwasser
bekannter Bop- und Modal-Klischees bewegt. Kathrin Lemke spielt mit
einem bittersüßen Blues-Ton und einem enorm forschen Vorwärtsdrang,
mit dem sie ihre Improvisationen bisweilen in skurrile Lagen vorantreibt.